{"id":84,"date":"2016-03-20T12:17:49","date_gmt":"2016-03-20T11:17:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.k-l-u-g.at\/chronik-koenigsbrunn\/?p=84"},"modified":"2016-03-20T14:56:20","modified_gmt":"2016-03-20T13:56:20","slug":"utzenlaa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.k-l-u-g.at\/chronik-koenigsbrunn\/utzenlaa\/","title":{"rendered":"Utzenlaa"},"content":{"rendered":"<p>Die erste urkundliche Erw\u00e4hnung von Utzenlaa erfolgte angeblich <strong>1011<\/strong> in den Passauer Urbaren (<em>Quelle:<a href=\"http:\/\/www.ffutzenlaa.com\/geschichte.0.html\" target=\"_blank\"> http:\/\/www.ffutzenlaa.com\/geschichte.0.html<\/a><\/em>).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der Website <a href=\"http:\/\/www.hf-kirchberg.at\/index.php\/utzenlaa\/schreibweisen-von-utzenlaa\" target=\"_blank\">Heimatforschung Kirchberg am Wagram<\/a> findet man eine Liste mit den im Laufe der Zeit sich \u00e4ndernden Schreibweisen von Utzenlaa. Zu der Schreibweise ist jeweils auch eine Prim\u00e4r- oder Sekund\u00e4rquelle angegeben. Auch dort wird die Erw\u00e4hnung von Utzenlaa in den Passauer Urbaren angef\u00fchrt, jedoch einmal um 1230 als <strong><em>Liuzenlohe<\/em><\/strong> und einmal 1250\/1260 als <em><strong>Leuzenloch<\/strong><\/em>. Die fr\u00fcheste dort angegebene Jahreszahl ist allerdings <strong>1120<\/strong> mit der Schreibweise &#8222;de Luzina&#8220; (richtig: de Luzin<em><strong>o<\/strong><\/em>); als Quelle sind dort die <a href=\"https:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/%C3%96sterreichische_Geschichtsquellen_%28Fontes_rerum_Austriacarum%29\" target=\"_blank\">Fontes rerum Austriacarum<\/a> (Abteilung II, Band 4, Nr. 82) angegeben. Die angef\u00fchrte Stelle lautet: &#8222;<em>Notum sit omnibus futuris ac presentibus; qualiter Engelbertus et uxsor sua Hildegunt <strong>de Luzino<\/strong> dimidium mansum aput eandem villam situm tradederunt super altare S. Marie virginis pro remedio anime suae.<\/em>&#8220; (&#8222;Es sei allen Zuk\u00fcnftigen und Lebenden kundgemacht, da\u00df Engelbert und seine Gemahlin Hildegunt de Luzino die H\u00e4lfte des Gutes, das bei demselben Dorf gelegen ist, \u00fcber dem Altar der Hl. Jungfau Maria zu ihrem Seelenheil \u00fcbergeben haben.&#8220;). Als Zeuge ist unter anderem ein &#8222;<em>Pertoldus de birbom<\/em>&#8220; angef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der angegebenen Quelle handelt es sich im Wesentlichen um das von Maximillian Fischer 1851 herausgegebene sog. Klosterneuburger <a href=\"http:\/\/drw-www.adw.uni-heidelberg.de\/drw-cgi\/zeige?term=salbuch&amp;index=lemmata#Salbuch\" target=\"_blank\">Salbuch<\/a>, also eine Art Urbar oder Bestandsregister, das zwischen 1142 und 1168 (oder w\u00e4hrend der Regentschaft Marquards I. von Polling 1140-1167) entstanden ist und in dem nachtr\u00e4glich die Einzelurkunden der diversen Schenkungen aufgef\u00fchrt gesammelt wurden, allerdings aus verschiedenen Gr\u00fcnden nicht notwendigerweise chronologisch. Im Vorwort zur angegebenen Quelle erkl\u00e4rt Fischer die Umst\u00e4nde der Entstehung und schreibt,\u00a0 da\u00df eine zeitliche Einordnung schwierig ist und nur in wenigen F\u00e4llen zuverl\u00e4ssig erfolgen kann, entweder aufgrund einer &#8211; raren &#8211; Jahresangabe oder aufgrund der biographischen Daten angef\u00fchrter Personen (Zeugen, Pr\u00f6pste, Regenten). Insofern kann es sich wohl auch bei dem genannten Jahr 1120 nur um eine ungef\u00e4hre Datierung handeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste urkundliche Erw\u00e4hnung von Utzenlaa erfolgte angeblich 1011 in den Passauer Urbaren (Quelle: http:\/\/www.ffutzenlaa.com\/geschichte.0.html). Auf der Website Heimatforschung Kirchberg am Wagram findet man eine Liste mit den im Laufe der Zeit sich \u00e4ndernden Schreibweisen von Utzenlaa. Zu der Schreibweise ist jeweils auch eine Prim\u00e4r- oder Sekund\u00e4rquelle angegeben. 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