Sich regen bringt (Un)Segen: auf- oder anregen?

Aktu­al­isierung zu unten­ste­hen­dem Post­ing: Soeben hat mich unser Herr Amt­sleit­er in dieser Angele­gen­heit angerufen. Ich möchte mich hier auch für seine Ini­tia­tive und das klärende Gespräch bedanken, in dem er mir ver­sichert hat, daß sehr wohl bere­its geplant ist, die Hal­te­ver­bot­stafeln schon dieses Woch­enende zu ent­fer­nen und die Woche darauf zumin­d­est pro­vi­sorische Zusatztafeln anzubrin­gen; er habe das auch entsprechend kom­mu­niziert. Vielle­icht hat es sich hiebei um ein Mißver­ständ­nis gehan­delt; uns wurde der Ein­druck ver­mit­telt, daß hier außer der Entste­hung der “Aufreger”-Fama nichts weit­er passiert, und der an uns herange­tra­gene Unmut war Grund für dieses Post­ing. Wir begrüßen es aber selb­stver­ständlich, daß nun doch eine sin­nvolle Bürg­er­an­re­gung aufge­grif­f­en wurde und bedanken uns nochmals beim Her­rn Amt­sleit­er, dem diese rasche Reak­tion zu ver­danken ist. Danke!

WIE vielle­icht bekan­nt sein dürfte, wird die Pfar­rkirche in Königs­brunn am Wagram ger­ade ren­oviert. Dazu wurde auf dem Platz davor ein Park- bzw Hal­te­ver­bot ver­hängt, was ja im Inter­esse der dort täti­gen Bau­fir­men, eines zügi­gen Bau­fortschrittes und somit dur­chaus ver­ständlich ist.

Da die Pfar­rkirche allerd­ings wed­er in der Nacht noch am Woch­enende ren­oviert wird, ist die Nach­frage nach Par­kraum auf besagtem Platz durch Fahrzeuge von Bau­fir­men ver­nach­läs­sig­bar ger­ing bis gar nicht vorhan­den. Aus diesem Grunde haben Mit­bürg­erIn­nen bei der Gemeinde höflichst nachge­fragt, ob es denn nicht vielle­icht möglich wäre, hier Zusatztafeln anzubrin­gen und das Park/Halteverbot zu befris­ten, z. B. auf Mon­tag bis Fre­itag von 6 bis 18 Uhr. Das war als Anre­gung gedacht.

Was nun durch wen auch immer aber an die Öffentlichkeit drang war die Fama, daß sich bere­its Bürg­erIn­nen über das Park/Halteverbot “aufre­gen”. Aus ein­er Anre­gung ist also im Han­dum­drehen (und durch Wor­tum­drehen) eine Aufre­gung gewor­den. Man macht also als Bürg­erIn einen vielle­icht gar nicht so blö­den Vorschlag bei der Gemeinde, und schon ste­ht man als AufregerIn da. Ist das das “Bürg­erser­vice”, das jet­zt ange­blich so groß geschrieben wird (zumin­d­est an der Ein­gangstür des Rathaus­es)?

 

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