Wir danken allen unseren WählerInnen und UnterstützerInnen für das uns entgegengebrachte Vertrauen! Wir werden versuchen, uns dessen in unserer Arbeit für die Gemeinde würdig zu erweisen.
Der Wahlkampf neigt sich dem Ende zu. Wir sind ebenso gespannt wie gelassen. Wie immer aber auch diese Wahl für KLuG ausgehen sollte: es ist ein Experiment, das gemacht werden mußte. Da sich sonst niemand gefunden hat, haben wir vier von KLuG gefunden, daß wir einander finden müßten, und haben das Experiment eben selbst gemacht.
Es war nicht wenig Arbeit, aber es war eine schöne, interessante Arbeit. Danke an alle MitstreiterInnen von KLuG für die vielen geopferten Stunden. Es war ein sinnvolles Opfer.
Ein weiterer Dank gebührt den MitbürgerInnen, die uns ein offenes Ohr geliehen haben und die uns freimütig erzählt haben, wo der Schuh drückt. Solche Einblicke sind für uns essentiell, denn wir wollen nichts anderes sein als Schuster für drückende Schuhe — egal ob es ein linker oder rechter Schuh ist.
Dieses Experiment hätte aber nicht stattfinden können ohne die MitbürgerInnen, die uns mit ihrer Unterstützung ihr Vertrauen geschenkt und es erst ermöglicht haben, daß unsere Bürgerliste kandidiert. Sie haben das ungeachtet der persönlichen Nachteile gemacht, die ihnen dadurch erwachsen könnten. Ein einfaches “Danke” wäre hier zu wenig: Wir ziehen den Hut vor Ihnen!
Wir können mit stoischer Gelassenheit in diese Wahl gehen. Als Neueinsteiger haben wir nichts zu verlieren, keine Pfründe zu verteidigen, kein Machtrevier zu markieren. Die Gemeinde, die Gemeinschaft hingegen könnte viel gewinnen, wenn wir die Gelegenheit bekämen, unsere Ziele wie
auch nur zu einem Teil zu verwirklichen bzw an deren Verwirklichung, gemeinsam mit den anderen Kräften, zu arbeiten, immer eingedenk der Kontrollfunktion, die einer dritten Kraft üblicher- und vernünftigerweise zukommt.
Als unabhängige Bürgerliste haben wir zwar keinen Draht nach oben, aber so ein Draht kann auch eine Leine sein. Bei den traditionellen Parteien ist es naturgemäß so, daß Kind Kommune kuscht, wenn Mama Bund oder Onkel Land rufen. Diese Gefahr eines ständiges Liebäugelns nach oben besteht infolge unserer Unabhängigkeit nicht. Wir sind einzig und allein unseren MitbürgerInnen und unserem Gewissen verantwortlich. Da wir die Kommunalplotik auch nicht bloß als Sprungbrett in die Landes- oder Bundespolitik betrachten und außerhalb der Gemeinde keinerlei politische Ambitionen haben, wird unsere Kraft in der Gemeinde bleiben, wo genug zu tun ist.
Politikerversprechen — insbesondere vor Wahlen — sind ja leider sprichwörtlich inflationär. Wir können und wollen daher nicht versprechen, daß wir alles, wofür wir uns einsetzen, auch umsetzen können, weil dazu ja auch Mehrheiten gehören. Wir versprechen aber, daß wir dort, wo es — unabhängig von Mehrheitsbeschlüssen — lediglich auf persönlichen Einsatz ankommt, mit unserem ganzen Pouvoir für ALLE unsere MitbürgerInnen im Sinne unserer Ziele BürgerInnennähe, Transparenz und Sachlichkeit tätig sein werden, im Sinne einer offenen Gesellschaft und Gemeinde.
Wenn Sie mit der momentanen Situation in unserer Gemeinde nicht zufrieden sind, dann sagen Sie nicht, Sie können nichts ändern. Wir versuchen es, indem wir unsere Bürgerliste ins Leben gerufen haben. Gehen Sie zur Wahl und versuchen Sie es, indem Sie KLuG wählen.
Danke!
Das Bezirksblatt hat sich für die Fehler, die wir in unserem Posting zum Wahl-Special des Bezirksblatts moniert haben, persönlich entschuldigt und auch entsprechende Errata angekündigt. Vielen Dank dafür!
Entschuldigung akzeptiert, Fehler machen wir alle, Schwamm drüber!
Die Wahl ist ja Gott sei Dank geheim ist. Allerdings sind gemäß § 29 (5) der NÖ Gemeinderatswahlordnung die Wahlbehörden nicht zur Geheimhaltung der Unterstützungserklärungen verpflichtet. Nicht zuletzt deshalb haben nun — wie uns zu Ohren gekommen ist — einige unserer UnterstützerInnen von seiten bestimmter Kreise ein Vehalten zu gewärtigen, das — abgesehen von der rein charakterlichen Fragwürdigkeit, die durch solch ein Verhalten entlarvt wird — jeglicher demokratischer Reife entbehrt. Genannte Kreise agieren so, als hätten sie ihre Mandate auf alle Ewigkeit gepachtet (indexgesichert, versteht sich eh) und müßten allen das Leben schwer machen, die ihnen ihr eingebildetes Recht streitig machen wollen. Das könnte man als “Politische Akupunktur” bezeichnen — Nadelstiche für politische Mitbewerber oder vermeintlich Abtrünnige.
Leben wir wahrlich in solch schäbigen Zeiten? Kommt “Gemeinde” nun von “Gemeinschaft” oder von “Gemeinheit”? Daß wir solche Verhaltensweisen aufs schärfste verurteilen, bräuchten wir eigentlich nicht extra zu erwähnen — unsere Grundsätze sollte unsere demokratische Grundeinstellung erhellen -, machen es hier aber aufgrund der Ungeheuerlichkeit trotzdem! Denn Ausgrenzung in welcher Weise auch immer ist für uns sowohl ein menschliches als auch politisches Tabu. Wir möchten für alle da sein. Unser Motto ist: “Leben und leben lassen.” Sonst wären wir in einer demokratischen Landschaft fehl am Platze.
Normalerweise ist es ja so: zuerst hat man einen in der Krone, dann kommt der Kater. Bei uns ist es halt umgekehrt: auf unserer Startseite folgt die Krone des Königsbrunnens dem Kater. Wir hoffen, damit einen einigen unserer Mitbwerber gerade essentiellen Angriffspunkt unserer digitalen politischen Präsenz beseitigt zu haben. Nur das Bild, wohlgemerkt, der Kater lebt noch.
Stell Dir vor, Du hast ein Gipsbein, aber der Rasen in Deinem Garten sollte trotzdem gemäht werden. Oder Du möchtest den Strauchschnitt in Deinem Garten gerne zum Sammelplatz bringen, hast aber mangels Auto und/oder Anhänger selbst keine Möglichkeit dazu. Gerade als alleinstehender oder älterer Mensch ist man wohl öfter mit einer ähnlichen Situation konfrontiert.
Stell Dir weiters vor, Du könntest Dir gegen Voranmeldung bei der Gemeinde für diese und ähnliche Tätigkeiten (sofern sie nicht Professionisten vorbehalten sind — die Gemeinde soll ja nicht in Konkurrenz zum Gewerbe treten, sondern nur ergänzend einspringen) GemeindearbeiterInnen gegen Bezahlung buchen, falls nötig mit Ausrüstung (Werkzeug etc.). Das würde einerseits unseren MitbürgerInnen helfen, andererseits könnte es gegebenenfalls auch zusätzliche Arbeitsplätze für GemeindearbeiterInnnen schaffen, wenn sich eine entsprechende Nachfrage nach einem solchen Service einstellt.